Neues LTE-Netz: Sparfüchse bleiben bei UMTS

Wer sich heute für einen Smartphone-Tarif entscheidet, wird in jedem Fall auch eine mobile Datenflat hinzu buchen. Doch mittlerweile ist das neue LTE-Netz bereits so gut ausgebaut, dass es als Alternative zum klassischen UMTS-Netz infrage kommt. Zudem sind auch die meisten aktuellen Smartphones in der Lage, die Frequenzen von LTE verwenden zu können. Demnach stellt sich also jetzt die Frage: Soll ich einen Handyvertrag mit LTE- oder UMTS wählen?

Geschwindigkeitsvorteil von LTE immens

Für LTE spricht klar die höhere Geschwindigkeit: Bis zu 150 MBit/s in den Ballungszentren und immerhin bis zu 50 MBit/s auf dem Land sind deutlich höhere Bandbreiten, als durch UMTS und häufig auch via DSL erreichbar sind. Zudem reagiert LTE schneller und baut eine stabilere Verbindung auf. Besonders, wenn die Mobilfunkverbindung auch ab und an als WLAN-Hotspot für das Laptop verwendet wird, kann das Vorteile schaffen. Bestimmte Anwendungen wie Online-Gaming oder das Streaming von HD-Videos werden über das 4G-Netz möglich – bisher war an eine mobile Nutzung aber kaum zu denken.

Netzbetreiber wollen mit LTE jetzt Geld verdienen

Doch Netzbetreiber wie Vodafone oder T-Mobile haben in den vergangenen Jahren sehr viel in den Ausbau investieren müssen; entsprechend hoch sind die Preise. Während bei den UMTS-Tarifen bereits ein klarer Abwärtstrend zu erkennen ist, bleiben die LTE-Preise auf stabilem Niveau. Wer also nur einige Apps verwendet oder sporadisch mobil surft, kann das auch problemlos weiterhin mit UMTS tun. Das gilt besonders dann, wenn das Netz am eigenen Wohnort gut ausgebaut ist. Zudem kann LTE einer grundsätzlichen Problematik des mobilen Surfens nicht entweichen: Alle Tarife verfügen über eine Drosselung der Geschwindigkeit, sobald ein bestimmtes Volumen erreicht wurde – und die kann richtig nervig werden.

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